Campbells

Bei meinen Campbells züchte ich auf:

 

- Gesundheit, insbesondere diabetesfreie Tiere

- verbessertes Sozialverhalten

- guter Körperbau, etwas schlanker und drahtiger

- aufrecht stehende, große Ohren

 

insbesondere:

 

- intensive black-Tiere ohne Kehlflecken

- intensive chocolate-Tiere

- klar abgegrenzte Scheckungen

- gesunde Satinlinie mit dichterer Fellstruktur und größeren Tieren

 

Agressive oder anderweitig verhaltensauffällige Tiere werden nicht in die Zucht genommen. Ich lege sehr viel wert darauf Tiere mit ausgeprägtem Sozialverhalten besonders in die Zucht miteinzubeziehen. Soweit möglich  und es der individuelle Charakter der Tiere zulässt, halte ich meine Campbells in größeren, gleichgeschlechtlichen Gruppen.

 

Regelmäßig teste ich auf Diabetes um ganz sicher gehen zu können, dass keine diabetes erkrankten Tiere in der Zucht sind. Zukünftige Zuchttiere werden erstmals frühstens mit 8 Wochen getestet.

 

Meine Weibchen und auch die Männchen gehen erst mit 16 Wochen - also vier Monaten - in die aktive Zucht.  Sollte es aus irgendwelchen Gründen vorher nicht möglich sein, so ist das höchste Alter 8 Monate.

 

Die Weibchen dürfen je nach Konstitution 2-3 Würfe haben und gehen dann, wenn sie nicht mehr aktiv in der Zucht sind, in die wohlverdiente Rente in gleichgeschlechtliche Gruppen.

 

Zuchtfarben:

blue, black, chocolate, opal, satin/Platinum/mottled

Nebenfarben: RE-Tiere wie beige, champagner, REL

 

Folgende Farbschläge und Zeichnungen gibt es. Ich bitte um Verständnis, dass es seine Zeit dauert bis die Liste inklusive Bildern vollständig ist, da ich hauptsächlich meine eigenen Bilder verwende.


Farbschläge

Agouti (wildfarbend) 

Gencode: A- B- C- D- P- auch als ++ bezeichnet

zeichnet sich aus durch:

- graubraunes Fell (wildfarben) mit bräunlichem Tipping

- schwarze Augen

- dunkelbraune Ohren

- cremefarbener Bauchmit grauem Unterfell

- beige bis bernsteinfarbene Bauchlinie

- schwarzer Aalstrich

black (Grundfarbe)

Gencode: aa B- C- D- P-

zeichnet sich aus durch:

- schwarzes Fell in verschiedener Intensität - ohne Tipping - also Nonagouti!

- weiße Abzeichen möglich

- schwarze Augen

- dunkelgraue Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine erkennbare Bauchlinie

- schwarzer Aalstrich

BE (black eyed) Argente (Grundfarbe) 

Gencode: A- bb C- D- P- 

zeichnet sich aus durch:

- aufgehellte Wildfarbe, d.h. das Fell ist mittelbraun, das Tipping ist hellbraun

- schwarze Augen

- hellbraune Ohren

- cremefarbener Bauch mit braunem Unterfell

- Bauchlinie vorhanden im creme-braunen Teint

- mittelbrauner Aalstrich

 

 

 

 

 

 

 

 

(c) Claudi Rube

(c) Melanie Wendt
(c) Melanie Wendt

Albino (Grundfarbe)

Gencode: A- B- cc D- pp

zeichnet sich aus durch:

- weißes Fell

- hellrote Augen

- helle Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine erkennbare Bauchlinie

- kein erkennbarer Aalstrich

Opal (Grundfarbe)

Gencode: A- B- C- dd P- 

zeichnet sich aus durch:

- blau-graues Fell ohne erkennbares oder erwähnenswertes Tipping

- schwarze Augen

- graue Ohren

- cremefarbener Bauch

- gelbe Bauchlinie

- dunkelgrauer Aalstrich

 

RE (red eyed) Argente (Grundfarbe)

Gencode: A- B- C- D- pp

zeichnet sich aus durch:

- siehe BE Argente, jedoch mit zimtfarbenem Tipping

- rote Augen

- helle Ohren

- cremefarbener Bauch

- cremefarbene Bauchline

- mittelbrauner Aalstrich (oder auch dunkelgrau?)

Chocolate (Kombinationsfarbe)

Gencode: aa bb C- D- P- 

zeichnet sich aus durch:

- schokoladenbraunes Fell, sehr variabel von der Helligkeit her, ohne erkennbares Tipping

- schwarze Augen

- helle/mittelbraune Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchlinie

- mittelbrauner Aalstrich

Blue (Kombinationsfarbe) 

Gencode: aa C- dd P- 

zeichnet sich aus durch:

- blau/dunkelbraues Fell, recht fixiert von der Farbgebung her, kein erkennbares Tipping,

- schwarze Augen

- graue Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchlinie

- dunkelgrauer Aalstrich

Dove (Kombinationsfarbe)

Gencode: aa C- D- pp 

zeichnet sich aus durch:

- taubengraues Fell, kann blauer oder brauner ausfallen, kein erkennbares Tipping, sollte jedoch eher bräunlich wirken

- dunkelrote Augen

- helle Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchlinie

- mittelbrauner Aalstrich

Lilac Fawn (Kombinationsfarbe) 

Gencode: A- bb dd P- 

zeichnet sich aus durch:

- hellbraunes/beiges Fell mit blau/grauem Unterfell, kein erkennbares Tipping

- schwarze Augen

- helle Ohren

- cremefarbener Bauch

- gelbe/beige Bauchline

- weicher, grauer Aalstrich

hier in Satin-Variante
hier in Satin-Variante

Dark Gray
(Kombinationsfarbe /Aufhellung)

Gencode: A- C- dg dg P-

zeichnet sich aus durch:

- silbergraues Fell mit hellem Tipping

- schwarze Augen

- graue Ohren

- cremefarbener Bauch mit grauem Unterfell

- cremefarbene Bauchlinie

- schwarzer Aalstrich

=>soll besonders diabetesanfällig sein.

oben
oben

Beige (Kombinationsfarbe)

Gencode: A- bb C- D- pp

zeichnet sich aus durch:

- orange/gelbes Fell, kein erkennbares Tipping

- hellrote Augen

- helle Ohren

- cremefarbener Bauch

- gleichfarbige Bauchlinie

- hellbrauner Aalstrich

Blue Fawn (Kombinationsfarbe)

Gencode: A- B- C- dd pp

zeichnet sich aus durch:

- gelblich/blaues Fell, blaugraues Unterfell, kein erkennbares Tipping

- hellrote Augen

- helle Ohren

- ?

- ?

- blaugrauer Aalstrich

oben rechts
oben rechts

Dark Beige (Kombinationsfarbe)

Gencode: aa bb C- D- pp

zeichnet sich aus durch:

- kräftig gefärbtes, orangefarbenes Fell, kein erkennbares Tipping,

- hellrote Augen

- helle Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchlinie

- kaum erkennbar, etwas dunkleres orange

unten links
unten links

BE (black eyed) Lilac (Kombinationsfarbe) 

Gencode: aa bb C- dd P-

zeichnet sich aus durch:

- hellgraues Fell, kein erkennbares Tipping

- schwarze Augen

- graue Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchlinie

- kaum erkennbar, etwas dunkleres blau/grau

ganz link die beiden Jungtiere mit den roten Augen.
ganz link die beiden Jungtiere mit den roten Augen.

RE (red eyed) Lilac (Kombinationsfarbe)

Gencode: aa B- C- dd pp

zeichnet sich aus durch:

siehe BE Lilac, nur etwas heller

- hellrote Augen

- helle Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchline

- blau/grauer Aalstrich




mittig
mittig

Blue Beige (Kombinationsfarbe)

Gencode: A- bb C-  dd pp

zeichnet sich aus durch:

- hell oranges/bläuliches Fell, blau/graues Unterfell

- hellrote Augen

- helle Ohren

- keine Bauchlinie

- durchgefärbter Bauch

- silbergrauer Aalstrich

Champagner (Kombinationsfarbe)

Gencode: aa bb C- dd pp

zeichnet sich aus durch:

- hellbeiges, cremefarbenes Fell, kein erkennbares Tipping

- hellrote Augen

- helle Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchlinie

- kaum erkennbarer Aalstrich, etwas dunkleres beige

 

BEW (Black Eyed White)

Gencode: A- B- C- D- P- PlPl

zeichnet sich aus durch:

- weißes Fell, kein Tipping

- schwarze Augen

- helle Ohren

- durchgefärbter Bauch

- keine Bauchlinie

- kein erkennbarer Aalstrich

 

Die vorherrschende Meinung ist, dass die Verpaarung Pl x Pl lethal wirkt nd 25 % der Jungtiere im Mutterleib bereits versterben. Nach Erfahrungsberichten weiterer ausländischer Züchter ist die Verpaarung Pl x Pl völlig problemlos und birgt keine Risiken. Auch sollen die Würfe dadurch nicht kleiner sein, was wiederum dafür spricht, dass Pl x Pl nicht lethal ist, sondern reinweiße Tiere mit schwarzen Augen hervorbringt.

REW (Red Eyed White)

Gencode: vermutlich A- B- C- D- pp PlPl

zeichnet sich aus durch:

- siehe BEW

- hellrote Augen

 

Die vorherrschende Meinung ist, dass die Verpaarung Pl x Pl lethal wirkt nd 25 % der Jungtiere im Mutterleib bereits versterben. Nach Erfahrungsberichten weiterer ausländischer Züchter ist die Verpaarung Pl x Pl völlig problemlos und birgt keine Risiken. Auch sollen die Würfe dadurch nicht kleiner sein, was wiederum dafür spricht, dass Pl x Pl nicht lethal ist, sondern reinweiße Tiere mit schwarzen Augen hervorbringt.


Zeichnungen

links
links

Umbrous (Variation/Zeichnung)

Gencode: uu

zeichnet sich aus durch:

 - Verdunkelung im Fell durch braunes Tipping, d.h. in der Mitte des Einzelhaares entsteht durch das Umbrous-Gen eine braune Pigmentierung zwischen den Grundfarben. Das Tier wirkt dunkler und ähnelt dann mehr einer verdunkelten Wildfarbe

Platinum (Variation/Zeichnung) 

Gencode: Pl oder Si

zeichnet sich aus durch:

- erhelltes Fell vor allen Dingen am Rücken. Es kann auch stellenweise nur im Nacken als Kragen vorkommen. Die eigentliche Grundfarbe wird aufgehellt, es wird dann vom "Silberrücken" geredet

- in Verbindung mit Silvering sollen die Tiere im Alter fast ganz weiß werden

 

Platinum-Tiere sollten vermutlich nicht untereinander verpaart werden. Es gibt jedoch verschiedene Aussagen über die Letalität

hier der große Blaue - Clamazi's James
hier der große Blaue - Clamazi's James

Silvering (Variation/Zeichnung) 

Gencode:

zeichnet sich aus durch:

- leicht erhelltes Fell von Geburt an im Nacken und Rücken, vermehrt sich erst im Alter

- soll nur bei aa-Tieren vorkommen

- in Verbindung mit Platinum sollen die Tiere im Alter beinah ganz weiß werden.

 

Wir sind uns nicht ganz sicher, ob Silvering im eigentliche Sinne überhaupt existiert.  Ein Züchter in Holland vermutet bereits, dass Silvering nicht exisiert. Bekannt ist die Verweißung des Fells auch bei Hunden, Katzen und Pferden, bei denen die Schnauzen im Alter weiß werden (meist bei schwarzen Tieren).

Mottled (Scheckung)

Gencode: Mo-

zeichnet sich aus durch:

- weiße Flecken in der Grundfarbe, gut abgegrenzt

RE (red eyed) Mottled (Scheckung)

Gencode: Mi-

zeichnet sich aus durch:

siehe Mottled

- Tiere, die RE mottled sind, haben in bestimmtem Lichteinfall dunkelrote Augen

 

RE mottled Tiere sollten keinesfalls untereinander verpaart werden!

Dalmatiner Scheckung

Gencode: Mo- / Mi-

zeichnet sich aus durch:

- starke Scheckung, d.h. meistens mehr als 80 % Weißanteil. Teilweise ist nur noch die Grundfarbe am Kopf erkennbar

 


Fellarten

Satin (Fellart)

Gencode: sasa

zeichnet sich aus durch:

- stark glänzendes, dünneres Fell

- wirkt meistens fettig

 

Es wurde uns berichtet, dass Satintiere plötzlich kahle Stellen im Fell aufgewiesen haben. Es steht zu vermuten, dass einige Linien nicht völlig in Ordnung sind, d.h. dass das ohnehin verdünnte Fell noch dünner wird, bis es zu einer kahlen Stelle führt, an der keine neuen Haare wachsen. 

Rex (Fellart)

Gencode: rxrx

zeichnet sich aus durch:

- stark gekräuseltes Fell und zwar überall. Auch die Tasthaare sind betroffen und können Verletzungen in den Augen herbei führen.

 

- Rextiere untereinander dürfen nicht verpaart werden!

 

Quer Beet hat sich dazu entschieden, keine Rex-Tiere zu züchten bzw. und insbesondere diese Zucht nicht zu unterstützen.

Wavy Coat (Fellart)

Gencode: wawa

zeichnet sich aus durch:

- gewelltes, leicht abstehendes Fell. Auch hier sind alle Haare betroffen, was zu Verletzungen und Irritationen führen kann.

 

Quer Beet wird auch hier diese Zucht nicht unterstützen und damit Tiere, die dieses Gen in sich tragen, nicht vermehren.